Einige Worte

In der Kunst ist so gut wie alles möglich, man hat die Freiheit, Szenen zu kreieren, die einem durch den Kopf huschen und Phantasien zu erleben, die uns sonst verborgen bleiben. Mit Bildern kann man weitersprechen, wenn man mit Worten an seine Grenzen gestossen ist. Kunst zu schaffen ist für mich eine Art Nachdenken mit den Händen. Ich verschliesse meine Augen nicht vor der Realität, aber auf diese Weise habe ich das Privileg, alles aus einer mir angenehmen Distanz zu beobachten, zu verarbeiten und zu thematisieren. Mit meiner Kunst kommentiere ich die Gesellschaft, die Kultur, den Alltag, die mir nebst Skurrilitäten und merkwürdigen Situationen als Hauptinspirationsquellen dienen. Alles, was ich sehe, höre, fühle und wahrnehme, fliesst in meinem Werk zusammen und vermischt sich zu einem Chaos, aus dem Ideen spriessen. Ich probiere diese aus, forsche nach weiteren Möglichkeiten, sammle und sortiere sie, bis das Chaos in meinen Augen einen Sinn ergibt und alles an seinem Platz ist. 


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